Stay at home

Für die Zeit, in der unser Museum geschlossen und Abstand halten angesagt ist, laden wir euch ein, in unserem OMMM-SPEZIAL digital in Verbindung zu bleiben.

Schickt eure Ideen, wie ihr zuhause kreativ seid, an info@om-museum.de.


Museumsshop im OMMM-Spezial

"Es steckt so viel Lebenskraft in Büchern."

(Madge Jenison) – Und wer kann die besonders jetzt nicht gut gebrauchen?

Unser Museumsshop ist zwar geschlossen, wir sind aber von Montag bis Sonntag jeweils von 12.00 bis 14.00 Uhr telefonisch erreichbar unter 03683-405030, nehmen Ihre Bestellungen entgegen und liefern Ihre Lektüre auch aus.

 

Katrin Sommer

Inh. LESEZEICHEN. Die Buchhandlung


MAGDALENAS

Es heißt, eine Jungfrau namens Magdalena habe den Pilgern auf dem Weg nach Santiago diese Küchlein zur Stärkung gereicht.

 

Für 18 - 24 Magdalenas:

125 g Butter, 125 g Zucker, 2 Eier, fein abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone, 50 g Naturjoghurt, 125 g Mehl, 1 TL Backpulver

100 g Pinienkerne, 100 g Rosinen, 1 Stunde in 100 ml Sherry (ersatzweise Rum) einweichen, Zitronenguss und Verzierungen nach Belieben

 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Mulden von einem Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine 5-10 Minuten cremig rühren. Anschließend auf niedriger Stufe erst die Eier nacheinander einarbeiten, dann Zitronenschale und Joghurt in die Schüssel geben und Mehl und Backpulver unterziehen, danach Pinienkerne, Rosinen und Sherry unterheben. Den Teig in die Formen füllen und 10-15 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und nach Belieben verzieren.

 

Viel Spaß beim Backen und Verzieren wünscht euch Marion 


Parasol von oben, Cyanotypie von Susanne Casper-Zielonka

Wenn wir auch in der Rhön schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind  und die Infrastruktur Wünsche offen lässt, so freuen wir uns nun besonders, Landschaft und Raum zu haben, um uns frei bewegen zu können. Kunst und Natur in Kombination ist sehr inspirierend.

Nach meiner Arbeit in der Kunststation Oepfershausen bin ich in den Wald gegangen und begeisterte mich an „den kleinen Wundern der Natur“. Mit meiner Reprokamera sind in der Dunkelkammer daraus 100 Wald-Bilder entstanden. Nun experimentiere ich mit Cyanotypien und dem Solarium. Da scheint bei mir auch in der Nacht die Sonne.

Bleibt motiviert und guter Gedanken.

Wir sind sehr dankbar über die regionale Bereicherung durch das OMMM.

 

Es grüßen Peter und Susanne aus der Rhön


Rudolf Sittner: Wurzeln

Sicher trifft es auch euch übel, dass das Museum für kaum absehbare Zeit schließen muss. Kreative Menschen wissen jedoch auch dann, was sie zu tun haben – freilich ohne an den Umständen viel ändern zu können. Das Malen (Zeichnen, Modellieren...) wird zur Über-Lebensstrategie, obwohl oder gerade weil man irgendwie so weitermacht wie bisher. Sozusagen ein Überpinseln der Realität. Hölderlin fällt mir ein: "... fast will mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit". Die Welt wird nicht mehr dieselbe sein, ob eine bessere, ist zu bezweifeln. Die Nutznießer, die es, wie nach jeder Krise, geben wird, werden die Menschheit tiefer spalten als zuvor. Wer soll ihnen in den Arm fallen?

Uns bleibt, Kunst zu machen als Gegenstimme. Das ist mehr als nichts, auch wenn wenig davon Interesse weckt und noch weniger etwas ändert. Aber man bleibt aktiv, ein großes Privileg gegenüber manch anderen Berufen, in denen, wenn das Geldverdienen zeitweise oder für immer wegfällt, auch der Sinn entschwindet. Erhalten wir also Kreativität und Zuversicht, auch wenn es nicht leichtfällt!

Möge eure Absicht eines regen Gedankenaustauschs gelingen! Dann hätte diese Krise noch etwas Positives: Freimütige Meinungsäußerungen unter Künstlerkolleg(inn)en vermisste ich in den letzten Jahren zunehmend; vielleicht ändert sich das jetzt!?

 

Das Bild heißt "Wurzeln", Acryl auf Karton, 50 x 40 cm. Ich denke, es hat Zeitbezug – den jedoch jeder für sich finden muss. 

 

Rudolf Sittner, Cottbus 


Knuffel von Marion

stay at home – altes Hobby neu entdeckt 

„Do it yourself“, das war ja quasi früher ein gelebtes Motto, bei mir von Himbeersaft bis Häkelkleid. Für die Himbeeren ist es ja leider noch zu früh, aber das Häkeln habe ich wieder aus dem Hut gezaubert. So ist „Knuffel“ entstanden, der nun schon auf dem Weg nach Berlin ist zum Enkelkind Zoë, mit der einen wahren Botschaft im Gepäck: ALL YOU NEED IS LOVE.

 

Marion

Die Häkelanleitung findet ihr unter 

https://www.wollplatz.de/ 


Kreativität durch Langeweile, Axel und Wibke

Kreativität durch Langeweile!

 

Die Coronakrise trifft die westliche Welt mit voller Wucht. Plötzlich haben Familienväter zu viel Zeit, müssen sich Kinder ganztags auf dem Sofa rumlümmeln und, bedient man sich dem alten Bild einer Familie, tragen die Mütter wie ein Hamster die Vorräte für die nächsten Wochen in den heimeligen Bau. 

Ein mikroskopisch kleiner Virus verändert unsere lieben Gewohnheiten, zwingt uns zum Stillstand oder noch schlimmer zum Innehalten. 

Doch jeder Kreative weiß, ist man kurz außerhalb des täglichen Wahnsinns, kann man auf den Kuss der Muse hoffen. 

  

Wibke und Axel


Egon Kayser

Ach ja, das Böse!

Nicht, dass Dracoaureus Angst vor dem Virus hätte wie wir alle! Drachen nehmen keine Viren auf! Er hat sich auf einem Turm niedergelassen, um eine Übersicht über die Lage zu bekommen, denn etwas ganz anderes beschäftigt ihn. Galt nicht bis vor kurzem noch er in all seiner Herrlichkeit und Hinterlist als Sinnbild, als Inbegriff  des Bösen? Und nun? Nun haben sie sich offenbar etwas anderem zugewendet! Dracoaureus muss sehr viel nachdenken über diese neue, kränkende Lage. Schließlich tröstet er sich: "Auch das wird vorbeigehen!"

 

Herzliche Grüße an alle Wartenden von Egon Kayser aus Maßbach! 

Bild: 100 x 70 cm, Öl auf Leinwand