Vergangene Ausstellungen


MORGENRÖTE – DEUTSCHE KUNST

DES 19. UND 20. JAHRHUNDERTS

 

9. Februar bis 16. August 2020 

 

Werke von Caspar David Friedrich, Lovis Corinth, Adolf von Menzel, Gabriele Münter, Käthe Kollwitz und weiteren Künstlern aus der Privatsammlung von Bernd Heinichen 

 

Die Ausstellung präsentierte mit ausgesuchten Einzelwerken den Übergang der deutschen Malerei von Romantik und Biedermeier hin zum Impressionismus, Realismus sowie Expressionismus. In einzelnen Positionen, wie zum Beispiel bei der Arbeit von Christian Rohlfs, ist schon die Tendenz zur Abstraktion nachzuvollziehen. Insgesamt spannt die Ausstellung einen Bogen vom großen Landschaftsmaler Caspar David Friedrich bis zu den Arbeiten von Gabriele Münter oder Lovis Corinth. Ergänzt wird die Ausstellung durch Zeichnungen von Edouard Manet, Käthe Kollwitz und Carl Bantzer.

 

Zur Ausstellung ist der Katalog "Eine Schule des Sehens – Die Privatsammlung Bernd Heinichen" (Herausgeber Dr. Hans-Dieter Mück) erhältlich.

Ausstellung im OMMM: MORGENRÖTE – DEUTSCHE KUNST DES 19. UND 20. JAHRHUNDERTS


MAX ACKERMANN

 

5. Oktober 2019 bis 27. Januar 2020

 

Max Ackermann war ein ganz wichtiger und höchst spannender Künstler des 20. Jahrhunderts und einer der ganz wenigen, welche die Entwicklung der Moderne vom Jugendstil bis zur Kunst der Siebziger Jahre nicht nur selbst miterlebt, sondern auch mitgestaltet und maßgeblich geprägt haben.

Will Grohmann sagte einmal über Max Ackermann, dieser sei nicht der große Erfinder, sondern ein äußerst wichtiger Katalysator der Moderne gewesen. Denn: Er betrachtete die Kunst weniger als Revolution, sondern als immerwährende Evolution. Deshalb konnten sich logisch und bruchlos Figurenbilder durch ständige Vereinfachung zu abstrakten Bildern wandeln oder Fundstücke vom Strand des Bodensees zu wunderbaren Farbkompositionen werden. 

 

Rudolf Bayer



OTTO MUELLER – WEGE ZUR MODERNE

 

11. Mai bis 26. September 2019

 

Neben über fünfzig Werken Otto Muellers waren zwei Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner und vier von Erich Heckel sowie Originalfotos in der Ausstellung zu sehen. 

Anlässlich der Ausstellung erscheint der Katalog „Im Dialog mit Otto Mueller“. Eine Hommage an den Wegbereiter der  Künstlergruppe Brücke‹ und an deren »selbstverständliches Mitglied«, im Auftrag der Otto Mueller-Gesellschaft e. V. herausgegeben von Hans-Dieter Mueck, Dieter W. Posselt und Peter Tietz.

  

 

Otto Mueller: Sitzender weiblicher Akt in durchsichtigem Hemdchen (Irene Altmann), Breslau, Juni oder Herbst 1919 / Okt. 1921, Farbkreiden und Graphit auf Papier, Privatsammlung